Kleine Helden Workshop


Hier erklären mir Rotkreuzbeauftragter Dr. Sascha Ralf Lüder und Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp den Workshop.



„Kleine Helden“ übten fleißig und meisterten schwere Prüfungen 45 Kinder und Jugendliche zwischen sechs und zwölf verbrachten besonderes Wochenende unter Einsatzbedingungen Witten, den 03.09.2013 Im Rahmen der Wittener Ferienspiele erwartete die 45 Kinder und Jugendlichen abenteuerliche Workshops rund um Erste-Hilfe- und Survivalkenntnisse, Natur- und Pflanzenkunde, eine spannende Nachtwanderung, ein Lagerfeuer mit Gitarrenmusik und Stockbrot. Vielseitige Stationen in, um und unter Wasser im Annener Freibad wurden ebenfalls geboten.


„Erlebnispädagogik meets Katastrophenschutz“, so umschreibt Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp den vielfältigen Ansatz der Veranstaltung, die die Wittener Rotkreuzler für die 40. Auflage der Wittener Ferienspiele konzipiert hatten. „Unsere Ehrenamtlichen, die sich in der täglichen Rotkreuzarbeit zum Beispiel im Suchdienst, im Verpflegungs- oder Technischen Dienst engagieren oder ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig sind, konnten die Vorbereitung und Durchführung des Helden-Trainingscamps zur realitätsnahen Übung in den verschiedenen Fachdiensten nutzen. Dabei stifteten sie eine Menge Freude und gaben ihre Kenntnisse weiter.“ Die durchweg positiven Rückmeldungen der kleinen Helden und ihrer Eltern am Sonntagnachmittag freut alle Aktiven und ist das größte Kompliment für die Wittener Rotkreuzler. Die sind sich bereits jetzt sicher, auch im kommenden Jahr ein weiteres Helden-Trainingslager anbieten zu wollen. Besonderen Wert legten die Organisatoren auf das „Einsatzambiente“. „Essen aus der Feldküche, Schlafen auf Feldbetten in unseren Katastrophenschutz-Einsatzzelten und die Heranführung an technische und medizinische Geräte vermittelten unseren kleinen Helden schon einen guten ersten Eindruck unserer alltäglichen Aufgaben und Tätigkeiten.“, so Moritz Hafer, der viele der Programmpunkte geplant und durchgeführt hatte. Neben den Kindern, Jugendlichen und vielen Passanten informierten sich auch mehrere Gäste über das Camp und das besondere Konzept. So konnte der Rotkreuzbeauftragte für den Ennepe-Ruhr-Kreis, Dr. Sascha Rolf Lüder, unter anderem den heimischen Bundestagskandidaten der SPD, Ralf Kapschack, auf dem Kahlen Plack begrüßen. Sein besonderes Interesse galt der Rolle des Roten Kreuzes als Hilfsgesellschaft und als Wohlfahrtsverband zugleich. Im Gespräch mit Dr. Sascha Rolf Lüder erfuhr Ralf Kapschack, an welchen Stellen dem Verband zurzeit besonders "der Schuh drückt". Beispielhaft ging der Rotkreuzbeauftragte auf die anstehende Umsetzung der Bereichsausnahme für den Rettungsdienst in Deutschland ein, indem er feststellte: "Die Europäische Union hat mit ihrer Entscheidung am Ende auch ein Bekenntnis zu den Besonderheiten der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege und ihrer in Europa einzigartigen Stellung zwischen Staat und Privat abgegeben. Für eine Freiwilligenorganisation mit 150jähriger Geschichte wie das DRK ist das ein ganz wichtiges Ergebnis", so Lüder. Unterstützt wurde der Wittener DRK-Kreisverband außerdem durch die Stadtwerke Witten, die Ergo-Generalagentur Manuel Pester, die Johanniter Unfallhilfe und die Wittener Feuerwehr sowie insbesondere durch die vielen engagierten Ehrenamtlichen, die eine solche Aktion erst möglich machen.


Vielen Dank an Christian Schuh vom DRK, der mir diesen Artikel zur Verfügung gestellt hat. Der „Kleine Helden“ Workshop hat mich beeindruckt. Die Begeisterung der Kinder zeigt, dass Spaß und soziales Engagement sehr wohl zusammen passen. Hut ab!

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