Hebammenversorgung gesichert

30.4.2014

Die Hebammenversorgung ist derzeit durch hohe Haftpflichtprämien gefährdet. Dies wäre eine starke Einschränkung der Wahlmöglichkeiten werdender Mütter. Auf Basis der Ergebnisse einer interministeriellen Arbeitsgruppe hat der Bundesgesundheitsminister nun Vorschläge zur dauerhaften Sicherung der Arbeit von Hebammen vorgelegt. Dazu erklärt Karl Lauterbach, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion:

 

„Sowohl die kurzfristig geplante Anpassung der Vergütungszuschläge,als auch die langfristigen Vorschläge, sind grundsätzlich richtig. Zu Letzteren zählen insbesondere der Verzicht auf Regress zur Stabilisierung der Versicherungsprämien und die Sicherung der Versorgungsqualität in der Geburtshilfe. Ohne einen Systemwechsel ist die Hebammenversorgung massiv gefährdet. 

 

Daher ist die beste Lösung, dass Krankenkassen und Pflegeversicherung ihren Regress übernehmen. Dadurch werden die Haftpflichtprämien für die Hebammen deutlich sinken. Gleichzeitig brauchen wir eine bessere Qualitätssicherung in der Hebammenversorgung. Die dafür vorgesehenen zusätzlichen Daten und Leitlinien sind unabdingbar.

 

Durch diese Maßnahmen, die jetzt auch zügig umgesetzt werden sollten, kann die für die Wahlfreiheit von werdenden Müttern so wichtige Hebammenversorgung langfristig gesichert werden. Ziel muss es sein, Sicherheit und Wahlmöglichkeiten für die Geburt zu erhalten.“

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