Von der Kohle zum Hightech-Unternehmen - Besuch bei Köppern in Hattingen

7.10.2014

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Ich habe sie noch gekannt, Briketts und Eierkohlen. Dass die Formen und Herstellungsverfahren dazu zum Großteil aus Hattingen stammten, wusste ich bislang nicht – aber jetzt: Bei der Firma Köppern in Hattingen, direkt am Ruhrufer wurden früher die mächtigen Walzen hergestellt, die dem Kohlenstaub Form gaben.

 

„Mit der zweiten Bergbaukrise in den siebziger Jahren mussten wir umdenken und neue Aufgaben auf dem Boden unseres Wissens finden“, erinnert sich Köppern-Geschäftsführer Christopher Schäfer, Enkel des Firmengründers.

 

Und so entwickelte das Unternehmen Hightech-Rollenpresstechniken zur Brikettierung, Verdichtung und Zerkleinerung unterschiedlichster Roh- und Werkstoffe beispielsweise in der Chemie und Zementindustrie.

(v.r.) Christopher Schäfer und Ralf Kapschack, MdB

 

 

 

Seine Firma stehe zur Verantwortung für die Menschen und die Region, erklärt Schäfer. Ausbildung habe deshalb einen sehr hohen Stellenwert für das Unternehmen.  10 Prozent der rund 130 Mitarbeiter sind Auszubildende. Darüber hinaus pflege das Unternehmen intensive Partnerschaften zu Hochschulen, Universitäten sowie Schulen bereits ab der 5. Klasse, so Schäfer.

 

 

90 Prozent der Köppern-Pressen arbeiten im außereuropäische Ausland. Inzwischen hat der Weltmarktführer aus Hattingen Niederlassungen in Indien, Kanada, Venezuela und Russland. Deren Erfolg sichert auch die Arbeitsplätze in Hattingen.

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