Arbeits- und Sozialhaushalt 2015: Investitionen in die Zukunft

27.11.2014

Mit dem heutigen Beschluss des Bundestages zum Einzelplan 11 werden zahlreiche Verbesserungen im Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales verankert. Damit können wir wichtige Investitionen in Zukunftsthemen wie die Fachkräftesicherung und die Förderung junger Menschen bei der Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt umsetzen.

 

Dazu berichten Katja Mast, Sprecherin der Arbeitsgruppe  für Arbeit und Soziales, Ewald Schurer, zuständiger Berichterstatter und ich: "Der Arbeits- und Sozialhaushalt 2015 bildet die Grundlage, um auch zukünftig eine hohe Erwerbstätigenquote in Deutschland zu haben. Wir investieren in die Zukunft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und führen damit unsere gute Politik des Haushaltes 2014 fort.

 

Ein Schwerpunkt ist die Unterstützung junger Menschen bei der Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Wir haben über 500 Millionen Euro für Maßnahmen der Berufseinstiegsbegleitung vorgesehen – damit unterstützen wir junge Menschen bei ihrem Übergang von der Schule in den Job. Die finanzielle Ausstattung des Programms zur Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro-EU) wurde nochmals erhöht auf nunmehr 102 Millionen Euro. Damit sichern wir uns Fachkräfte von morgen und leisten einen solidarischen Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa.

 

Mit der gerade ins Leben gerufenen „Partnerschaft für Fachkräfte“ werden wir zudem im Schulterschluss mit den Arbeitgebern, den Gewerkschaften und der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam Hürden für eine höhere Beschäftigung von Frauen, Älteren, Geringqualifizierten und Menschen mit ausländischen Wurzeln sowie Zuwanderern abbauen.

 

Es ist moralisch falsch, dass Menschen am Rand der Gesellschaft stehen und keine Aufgabe haben. Und in einem Land mit Fachkräftebedarf ist es ökonomisch unklug, Talente unentdeckt zu lassen. Wir wollen Langzeitarbeitslose besser in den Arbeitsmarkt integrieren und ihnen soziale Teilhabe ermöglichen. Deswegen erhalten die Jobcenter auch im kommenden Jahr wieder 350 Millionen Euro zusätzlich zur Vermittlung und Betreuung von Langzeitarbeitslosen. Zudem werden in 2015 224 Millionen Euro für das ESF-Programm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter bereitgestellt.“

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