Veranstaltung: Führungszeugnis im Sport

31.8.2015

Die Verantwortung ist riesengroß: Wer mit Kindern arbeitet – sei es im Sport, bei der Hausaufgabenbetreuung oder Freizeitgestaltung – muss immer das Wohl seiner Schützlinge im Blick haben. Das ist vielen Verantwortlichen von Vereinen und Verbänden bewusst – und auch dem Gesetzgeber. Die Konsequenz daraus ist im Kinderschutzgesetz festgehalten. Darin steht – verkürzt ausgedrückt –, dass alle, die ehren- oder nebenamtlich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen.

 

Viele Vereine halten das für übertrieben und abschreckend für ihre ehrenamtliche Jugendleiter und Trainer. Deshalb hatte ich die Sportvereine in meinem Wahlkreis nach Witten eingeladen, um über ihre Erfahrungen mit dem Führungszeugnis zu diskutieren. Die Resonanz war groß, das Vereinsheim des SV Bommern proppevoll.

 

Mit mir zusammen standen Michaela Engelmeier, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Engelhard, Chef des Kreissportbundes Ennepe-Ruhr, Frank Schweppe, Wittens Dezernent für Jugend, Soziales und Sport und Peter Ludwig, Vorsitzender TuS Stockum den mehr als 50 Teilnehmern Rede und Antwort.

 

Ergebnis: Bei der anstehenden Änderung des Gesetzes sollen die Erfahrungen ebenso berücksichtigt werden, wie bei der konkreten Umsetzung vor Ort. Klar ist, im Vordergrund steht der Schutz von Kindern und Jugendlichen. Aber die Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren,  muss unterstützt werden und darf nicht  bürokratischen Regelungen zum Opfer fallen.

 

 

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