Bundestag beschließt Gesetz zur Flexi-Rente

21.10.2016

Der Deutsche Bundestag hat am Freitag die von einer Koalitions-Arbeitsgruppe auf den Weg gebrachte Flexi-Rente beschlossen. Mit dem Ergebnis bin ich insgesamt zufrieden. Unser Ziel war, anstelle eines starren Korsetts selbstbestimmte Möglichkeiten für einen schrittweisen Ausstieg aus dem Erwerbsleben zu schaffen. Dabei sollen sowohl individuelle Erwerbsbiografien wie auch die persönlichen Vorstellungen der Beschäftigten berücksichtigt werden.

 

Zentral ist, dass die Beschäftigten gesund und fit das Rentenalter erreichen können. Wir wollen verhindern, dass Menschen aus gesundheitlichen Gründen früh aus dem Arbeitsleben ausscheiden müssen, arbeitslos werden oder Erwerbsminderungsrente beziehen müssen. Mit einem individuellen berufsbezogenen Gesundheitscheck ab dem 45. Lebensjahr sollen Präventions- und Rehabilitationsbedarfe frühzeitig erkannt und passende Maßnahmen aus dem Gesundheits- wie dem Arbeitsmarktbereich angeboten werden können.

 

Weiterhin wird der Renteneintritt individueller und flexibler. Die Teilrente kann nun stufenlos in Anspruch genommen werden. Dabei hilft das einfachere Anrechnungsmodell, das die bisherigen Hinzuverdienstgrenzen ersetzt: 6.300 Euro pro Jahr sind jetzt anrechnungsfrei; jeder Verdienst darüber hinaus wird mit 40 Prozent auf die Rente angerechnet. So kann der Übergang in die Rente schrittweise und passend zur individuellen Lebensplanung erfolgen. Hier meine Rede im Deutschen Bundestag zur Verabschiedung der Flexi-Rente.

 

 

 

 

 

 

 

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