Besuch der Geburts- und Kinderklinik in Herdecke

13.2.2017

 

Wenn eine Geburts- oder eine Kinderklinik als „babyfreundlich“ ausgezeichnet wird, ist das schon etwas Besonderes. Im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke dürfen sich beide Kliniken über ein solches „Qualitätssiegel“ freuen. Nur vier andere Kliniken in Deutschland können das von sich sagen.

 

Bei einem Besuch in der Klinik habe ich mir nun gemeinsam mit der SPD-Landtagskandidatin Nadja Büteführ (Herdecke und Witten) erklären lassen, was die „Babyfreundlichkeit“ des Gemeinschaftskrankenhauses ausmacht. Dahinter stecken nicht nur eine gezielte Schulung der Mitarbeiter und das Hand-in-Hand-Arbeiten der Kliniken. Es ist vor allem der enge Haut-zu-Haut-Kontakt, der Mutter und ihrem Neugeborenen direkt nach der Geburt ermöglicht wird. Jede Mutter und jeder Vater weiß, wie wichtig das ist.

 

Wir haben aber auch darüber gesprochen, wo der Schuh drückt. Zum Beispiel über die schlechtere Bezahlung von Kinderärzten im Vergleich etwa zu anderen Ärzten. Oder über Fehlanreize im Gesundheitssystem: Wer eine extreme Frühgeburt verhindert, wird quasi bestraft. Denn es ist für Kliniken umso finanziell attraktiver, je geringer das Gewicht eines Neugeborenen ist. Das müssen wir ändern.

 

(Foto: mit Prof. Alfred Längler, Leitender Arzt der Kinderklinik und Nadja Büteführ)

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