Soziale Teilhabe für Langzeitarbeitslose

6.4.2017

4200 Menschen sind im EN-Kreis länger als ein Jahr ohne Arbeit. Wie man Langzeitarbeitslose wieder in Beschäftigung bringt, sieht man zum Beispiel am Schleusenwärterhaus in Witten. Dort war ich gemeinsam mit der SPD-Landtagskandidatin Dr. Nadja Büteführ (Witten und Herdecke) und dem stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel zu Besuch.

 

Am Schleusenwärterhaus beschäftigt die Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung (Wabe) zwei neue Mitarbeiter in der Gastronomie – eine öffentlich geförderte Beschäftigung im Rahmen des Bundesprogramms „Soziale Teilhabe“. Daran sieht man: Es gibt genügend Arbeit und die Arbeitsmarktprojekte wirken vor Ort und bringen Menschen zurück in Arbeit. Das schafft Würde und Teilhabe an der Gesellschaft.

 

Darum freue ich mich auch über den Vorstoß von Arbeitsministerin Andrea Nahles: Künftig sollen Menschen, die länger als acht Jahre arbeitslos sind, neue Chancen auf eine Beschäftigung erhalten. Die Förderdauer des Programms „Soziale Teilhabe“ soll dann nicht mehr nur 18 Monate betragen, sondern bis zu fünf Jahre. Das schafft Sicherheit für Arbeitsstätte und Arbeitslose. Im EN-Kreis kann man mit rund 400 Maßnahmenteilnehmern rechnen.

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