Besuch des integrativen Unternehmens "Ruhrgewerk" in Wetter

Mit einer Behinderung einer normalen Tätigkeit nachgehen, so wie Menschen ohne Behinderung auch: In dem Wetteraner Garten- und Landschaftsbaubetrieb „Ruhrgewerk“ ist das selbstverständlich. Das integrative Unternehmen von AWO und der Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung (Wabe) gibt auch Menschen mit Handicap eine Chance.

Vor einiger Zeit hatte die „Ruhrgewerk“ den Betrieb aufgenommen. Nun habe ich mich gefreut, bei der offiziellen Eröffnungsfeier dabei gewesen zu sein. Man spürt, dass die Verantwortlichen mit großem Elan an die Herausforderung herangehen, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden, die Kundenwünsche zu erfüllen - und dauerhaft auf dem Markt zu bestehen. Und das heißt: in einigen Jahren auch ohne Fördergelder auszukommen. Ich jedenfalls würde mich über eine Erfolgsgeschichte des Gartenbaubetriebs freuen. Nicht zuletzt, weil dank integrativer Unternehmen wie der „Ruhrgewerk“ auch diejenigen am Arbeitsmarkt und damit am Leben teilhaben, denen sonst nur wenige Chancen eingeräumt werden.

Mit dem Bundesteilhabegesetz hat die SPD-Fraktion erst kürzlich einen wichtigen Schritt Richtung mehr Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung gemacht. Der nächste wichtige Schritt, für den sich die SPD einsetzt, ist der Aufbau eines sozialen Arbeitsmarktes. Wir sollten stärker in Arbeit und weniger in Arbeitslosigkeit investieren. Die „Ruhrgewerk“ ist ein gutes Beispiel, wie öffentliche Förderung Beschäftigung schafft.


v.l.n.r.: Thomas Strauch (Geschäftsführer der Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung), Jochen Winter (Geschäftsführer der AWO EN) und Ralf Kapschack, MdB

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