Mehr Sicherheit und Flexibilität: Die "Brückenteilzeit" kommt!

15.6.2018

Die von der SPD lange geforderte „Brückenteilzeit“ kommt. Die Bundesregierung hat dazu einen Gesetzentwurf beschlossen. 26 000 Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis sind Teilzeit beschäftigt. Für sie sowie für künftig in Teilzeit Beschäftigte schaffen wir mehr Flexibilität, aber auch mehr Sicherheit: Wer eine bestimmte Zeit kürzer treten will, soll das Recht haben, wieder in Vollzeit wechseln zu können.

 

Die „Brückenteilzeit“ wird andere Möglichkeiten, die Arbeitszeit zu reduzieren (etwa die „Elternzeit“ oder die „Pflegezeit“), ergänzen. Wer sich sozial engagieren oder in einer bestimmten Lebensphase für eine bestimmte Zeit kürzer treten möchte, kann künftig für ein bis fünf Jahre in ,Brückenteilzeit‘ wechseln.

 

Auch derzeit Teilzeitbeschäftigte sollen vom Gesetz profitieren: Der Arbeitgeber muss beweisen, dass eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter nicht in einem freien Vollzeitarbeitsplatz eingesetzt werden kann. Vor allem Frauen werden profitieren: Im EN-Kreis sind 80 Prozent der Teilzeitbeschäftigten weiblich. Wichtig: Ein besserer Verdienst bringt am Ende auch eine höhere Rente mit sich.

 

Die Regelung soll laut Entwurf bei Firmen mit mehr als 45 Mitarbeitern gelten. Eine „Brückenteilzeit“ ablehnen kann demnach der Arbeitgeber u.a., wenn pro 15 Beschäftigte bereits mindestens eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer in „Brückenteilzeit“ arbeitet.

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