Drohender Arbeitsplatzabbau - Offener Brief an DEMAG-Führung

Mit einem Offenen Brief haben sich der Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack sowie die Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Rainer Bovermann, Dr. Nadja Büteführ und Hubertus Kramer an die Führung des Wetteraner Unternehmens DEMAG gewandt. Bei DEMAG droht ein Abbau von mehreren Hundert Arbeitsplätzen.

Sehr geehrte Frau Paulus, sehr geehrter Herr Bennett, sehr geehrter Herr Mack, sehr geehrter Herr Leskinen,

als Landtags- und Bundestagsabgeordnete des DEMAG-Standortes Wetter (Ruhr) sowie der benachbarten Kommunen haben wir mit Sorge von den Einsparplänen der Geschäftsführung erfahren, durch die immense Arbeitsplatzverluste drohen.

Über diese Ankündigungen sind wir sehr beunruhigt, denn es geht hier um viel mehr als Zahlen. Ein Arbeitsplatzabbau von in Rede stehenden mehreren Hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wäre für Stadt, Region und Familien verheerend. Auch in der Bevölkerung fehlt, völlig zu Recht, das Verständnis für einen Abbau durch die DEMAG in solcher Größenordnung.

Wir bitten die immense Tragweite Ihrer Pläne bei Ihren Entscheidungen zu berücksichtigen und ein langfristiges, zukunftsfähiges Standortkonzept zur Sicherung der Arbeitsplätze zu entwickeln. Selbstverständlich sind wir gerne bereit, etwaige Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten für Ihr Unternehmen auszuloten.

Für ein Gespräch stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Kapschack MdB

Prof. Dr. Rainer Bovermann MdL

Dr. Nadja Büteführ MdL

Hubertus Kramer MdL

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