Fachkräfte für das Ruhrgebiet

10.5.2019

In Deutschland herrscht Fachkräftemangel. Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz schaffen wir nun allerdings eine Möglichkeit für qualifizierte Einwanderinnen und Einwanderer.

 

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz wurde am 09. Mai 2019 in den Bundestag eingebracht. Das Ruhrgebiet hat Erfahrung mit Gastarbeitern. Davon sind viele geblieben und ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft geworden! Nur klare Regeln zur Einwanderung gab es dabei nicht. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz schließt diese Lücke und ermöglicht gezielte, qualifizierte Einwanderung. Nur wenige Bereiche in Industrie und Handel leiden im Ennepe-Ruhr-Kreis nicht unter Fachkräftemangel. Der Logistikbereich und die Pflege suchen händeringend nach Personal, aber auch die Metall- und Elektrobranche und die Gastronomie. Eine große Spedition in meinem Wahlkreis, zum Beispiel, befürchtet, Lkws stilllegen zu müssen, weil es auf dem Arbeitsmarkt keine geeigneten Fahrer gibt. Darüber hinaus fehlt es massiv an Lagerfachleuten in der Logistik. Mit vereinfachten Verfahren werden auch neue Wege zur Einreise zur Arbeitsplatzsuche eröffnet. Bereits gut integrierten Flüchtlingen bietet das Gesetz eine verbesserte Perspektive auf einen unbefristeten Aufenthalt. Darüber hinaus hilft es dabei, Anerkennungsverfahren zu beschleunigen und die Visa-Erteilung maßgeblich zu vereinfachen. Natürlich ist für uns in der SPD die gute Aus- und Weiterbildung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland wichtig – nur wird das alleine eben nicht reichen. Deswegen pochen wir seit Jahren auf ein Einwanderungsgesetz und haben das Ziel jetzt erreicht.

 

 

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