Sozialer Arbeitsmarkt: Breite Brust dank neuem Job

30.8.2019

Wie läuft der Soziale Arbeitsmarkt in meinem Wahlkreis? Teilnehmer in vier Betrieben hatte ich bereits besucht: einen Gartenbaubetrieb, eine Krankenpflege, einen Sportverein und einen Dachdecker. Nun war ich zu Gast beim Stadtbetrieb Wetter, der unterschiedlichste Aufgaben für die Stadt übernimmt: von der Müllabfuhr über Kanalbaumaßnahmen bis zur Straßenreinigung.

 

Amron Klugkist und Marcus Witt haben hier nach längerer Arbeitslosigkeit eine neue „Bestimmung“ gefunden: Sie schneiden Grünflächen und halten Waldwege in Schuss. Beide sind erleichtert, dass sie wieder einer Arbeit nachgehen – und damit eigenes Geld verdienen und eine neue Perspektive aufbauen. Auch die Brust wird wieder breiter! Sie sagen: „Es geht wieder aufwärts!“

 

Weiterbildung für den "Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt"

 

Betriebsleiter Andreas Nabert lobt den „Sozialen Arbeitsmarkt“ und ist froh, seine neuen Mitarbeiter im Team zu haben. Er kann sich vorstellen, das Duo auch nach Ende der Förderzeit weiter zu beschäftigen.

 

Sind froh über den "Sozialen Arbeitsmarkt" (v.l.): Betriebsleiter Andreas Nabert, Amron Klugkist, Marcus Witt und Wetters Bürgermeister Frank Hasenberg (r.) 

 

Für den Fall, dass das nicht klappt, sollen Amron Klugkist und Marcus Witt aber für den Arbeitsmarkt gerüstet sein. Bei den Stadtbetrieben erhalten sie die Möglichkeit, sich weiterzubilden. Das soll der „soziale Arbeitsmarkt“ im besten Fall sein: ein Sprungbrett (zurück) auf den ersten Arbeitsmarkt!

 

Wie funktioniert der „Soziale Arbeitsmarkt“?

Der „Soziale Arbeitsmarkt“ war ein Kernanliegen von uns als SPD. Er läuft seit dem 1. Januar 2019. Das Prinzip: Arbeitgeber – Sozialverbände, Beschäftigungsträger, Stadtverwaltungen, Betriebe – geben Langzeitarbeitslosen einen Arbeitsplatz. Der Bund fördert die Jobs finanziell.

 

Bei Arbeitslosen, die sechs der vergangenen sieben Jahre Arbeitslosengeld bezogen haben, erhält der Arbeitgeber die ersten zwei Jahre den vollen Lohn erstattet. Dann sinkt die Förderung jährlich um zehn Prozent. Maximale Förderdauer sind fünf Jahre. Das Mindestalter liegt bei 25 Jahren.

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