Der Mindestlohn für Azubis kommt!

25.10.2019

Gute Nachrichten für Auszubildende im Ennepe-Ruhr-Kreis: Der Bundestag hat Verbesserungen für Lehrlinge beschlossen, darunter zusätzliche Lerntage, Kostenübernahme auch für Fachliteratur und den „Azubi-Mindestlohn“.

 

Mit dem Azubi-Mindestlohn schaffen wir eine Verdienst-Untergrenze für Lehrlinge – ein Kernanliegen der SPD. Das bedeutet Anerkennung für die jungen Leute. Die Botschaft ist: Das, was du tust, hat seinen Wert.

 

Sätze steigen von Jahr zu Jahr

 

Der Mindestlohn für Auszubildende liegt ab 2020 bei 515 Euro im ersten Lehrjahr, im zweiten bei 608 Euro und im dritten bei 695 Euro. Die Sätze steigen von Jahr zu Jahr weiter deutlich an, 2023 sollen es 837 Euro im dritten Lehrjahr sein. Profitieren könnten von dem Mindestlohn zum Beispiel Lehrlinge im Frisör-Handwerk. Gelten soll er ab 2020.

 

Wir verhindern, dass junge Leute beim Verdienst nach unten abgehängt werden. Denn wo es keinen Tarifvertrag gibt, verdienen sie bislang teilweise 500 Euro und weniger. Das darf nicht sein. Lehrlinge arbeiten hart. Ihr Lebensunterhalt soll in der Ausbildungszeit abgesichert sein.

 

Weitere Verbesserungen:

  • Alle Auszubildenden haben zukünftig einen gesetzlichen Anspruch auf Freistellung von der betrieblichen Arbeit an einem Berufsschultag mit mindestens 5 Unterrichtsstunden oder in Blockunterrichtswochen mit mindestens 25 Unterrichtsstunden.

  • Auszubildende erhalten Anspruch auf einen zusätzlichen Lerntag am Vortag einer Prüfung.

  • Künftig müssen nicht nur die Kosten für betriebliche Lernmittel (z.B. Werkzeuge und Werkstoffe) vom Arbeitgeber übernommen werden, sondern auch für Fachliteratur, die zusätzlich zur Abschlussprüfung benötigt wird.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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