Mehr Unterstützung auf dem Weg zum Meister

Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung hat, bekommt im Falle einer beruflichen Weiterbildung ab 1. August deutlich mehr Unterstützung vom Staat. Der Deutsche Bundestag hat das sogenannte „Aufstiegs-Bafög“ reformiert.

Die berufliche Ausbildung ist für uns als SPD genauso wichtig wie ein Hochschulstudium. Finanzielle Lasten sollen Frauen und Männer nicht von ihren beruflichen Wünschen abhalten. Das sogenannte „Aufstiegs-Bafög“ gilt alters- und vermögensunabhängig und unterstützt jene, die eine Ausbildung abgeschlossen haben und „draufsatteln“ möchten – zum Beispiel zum Meister oder Fachwirt.

Bis zu 100 Prozent Erstattung von Prüfungsgebühren

Die Zuschüsse zu den Maßnahme- und Prüfungsgebühren steigen ebenso wie der Bonus für erfolgreiche Prüfungen von 40 auf 50 Prozent. Wer künftig nach einer „Aufstiegsfortbildung“ einen Betrieb gründet oder übernimmt, zahlt gar keine Prüfungsgebühren.

Wer eine Weiterbildung in Vollzeit macht und in dieser Zeit kein Geld verdient, erhält zudem deutlich mehr Unterstützung für den Lebensunterhalt. Das kommt besonders angehenden Erzieherinnen und Erziehern zugute, denn sie absolvieren ihre Fortbildung überdurchschnittlich oft in Vollzeit. Der Unterhaltszuschuss richtet sich nach den aktuellen Bafög-Sätzen.

Berufliche Karriere fördern, Fachkräftemangel abbauen

Mit dem „Aufstiegs-Bafög“ werden künftig bis zu drei Weiterbildungen gefördert. Damit unterstützen wir Menschen bei ihrer beruflichen Karriere: zum Beispiel den Servicetechniker, der sich zum Meister und dann zum Betriebswirt im Handwerk fortbildet. Das stärkt das berufliche Fundament jedes einzelnen und ist ein wichtiger Baustein, um den Fachkräftemangel abzubauen.

(Foto: pixabay.com / jarmoluk)

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