Lieferkettengesetz: Kein Vorteil durch Ausbeutung!

Es ist ein Vorstoß zum Schutz der Menschenrechte und der vielen redlichen Geschäftsleute: Mit dem sogenannten „Lieferkettengesetz“ will SPD-Sozialminister Hubertus Heil die Einhaltung der Menschenrechte bei der Produktion durchsetzen. Eine gute Initiative – im Sinne der Arbeiter, der Natur und der heimischen, ehrlichen Wirtschaft.

Viel zu oft müssen Menschen unter schlimmsten Arbeitsbedingungen schuften, oft in Afrika und Asien, unter ihnen viele Kinder. Es darf nicht sein, dass Arbeiterinnen und Arbeiter ihre Gesundheit und ihr Leben riskieren müssen, um einen Hungerlohn zu verdienen – und damit bei uns eine Jeans zwei Euro billiger ist!

Unmenschlichen Wettbewerb verhindern

Die meisten heimischen Geschäftsleute würden Produkte verkaufen, die unter guten Arbeitsbedingungen gefertigt würden, betont der Abgeordnete. Diese ehrlichen Geschäftsleute sind das Rückgrat unserer Wirtschaft, leiden aber am meisten unter so einem unmenschlichen Wettbewerb. Sie können wir mit dem Lieferkettengesetz besser schützen. Es muss gelten: Kein Vorteil durch Ausbeutung!

Die Initiative zum „Lieferkettengesetz“ hatten Bundessozialminister Heil und Entwicklungsminister Müller Anfang dieser Woche vorgestellt.

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