Bundestagsabgeordneter für mehr Moria-Hilfe

16.9.2020

Seit Monaten ist die Lage der Geflüchteten in Moria unerträglich. Als der Bundesinnenminister Horst Seehofer sich am vergangenen Freitag zu Deutschlands Hilfe für die Geflüchteten im abgebrannten Lager Moria auf der Insel Lesbos äußerte, war die Aufregung groß. Gerade einmal 150 Kinder wolle Deutschland aufnehmen. Seit Monaten fordern wir den Innenminister auf, den Menschen in Moria zu helfen. Witten hat sich mit der Aktion Seebrücke lange vor dem Brand bereit erklärt, als Kommune mehr Menschen in Not aufzunehmen. Ende vergangener Woche zeichnete der Sozialdemokrat zusammen mit anderen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion einen Brief an die Bundeskanzlerin mit, in dem weitreichendere Hilfen und die Aufnahme von mehr Menschen gefordert werden. Als reiches Land im Herzen Europas dürfen wir solche Bilder wie auf Lesbos nicht hinnehmen. Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass das Innenministerium über die Aufnahme weiterer Flüchtlinge nachdenke. Der Druck scheint zu wirken! Wir werden in der Sache nicht locker lassen.

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